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Kardiologie

Die kardiologische Rehabilitation erfolgt nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei chronischem Verlauf von Herz-Kreislauferkrankungen mit dem Ziel, Krankheitsfolgen zu überwinden und Risikofaktoren zu verringern. So wird die körperliche und seelische Belastbarkeit wiederhergestellt und unsere Patienten sind wieder fit für ihren Alltag und/oder Beruf.
In der kardiologischen Abteilung werden Patientinnen und Patienten sowohl im Anschlussheilverfahren als auch im allgemeinen Antragsverfahren (Rehabilitation) behandelt. Die Behandlung kann sowohl stationär als auch teilstationär und ambulant erfolgen. In der Klinik werden nicht invasive kardiologischen Untersuchungsverfahren angewendet. Die intensive Diagnostik, inklusive Koronarangiographie (Röntgenkontrastmitteldarstellung der Herzkranzgefäße) und operative Eingriffe werden in nahe gelegenen Zentren vorgenommen, sofern benötigt.
Es besteht nicht nur eine sehr enge Zusammenarbeit mit allen umliegenden kardiologischen und kardio-chirurgischen Kliniken in Bayern, sondern auch Kooperationen wie z. B. mit dem Universitätsklinikum Regensburg (Herzchirurgie).

Da postoperativ insbesondere die Wundversorgung unser gemeinsamer Schwerpunkt ist, werden alle herzchirurgisch versorgten Patienten der Universitätsklinik Regensburg in unserem Hause in 2-wöchentlichen Turnus vom herzchirurgischen Oberarzt gesehen. Dieses Vorgehen ermöglicht eine ganzheitliche rehabilitative Behandlung inklusive der Nachsorge.

Leitungsteam  I  Indikationen  I  Diagnostik  I  Therapieschwerpunkte und -ziele

 

 

Leitungsteam

Leitung
MUDr. Pavol Rakický
Chefarzt der Abteilung Kardiologie
Internist, Kardiologe

Oberärzte
Dr. med. Hildegard Bollwein
Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologin,
Sozialmedizin, Rehabilitationswesen

MUDr. Rastislav Hvizdak
Facharzt für Herzchirurgie

Sekretariat
Petra Gross
Telefon: 099 71.482-701
Telefax: 099 71.482-709
E-Mail: Grossbayerwaldklinikde

 

 

Indikationen

  • Koronare Herzerkrankung, wie z. B. nach akutem Coronar-Syndrom, nach PTCA mit oder ohne Stent-Implantation oder Stabile Angina pectoris (auch ohne bisherigen Herzinfarkt)
  • nach Herzoperationen, wie z. B. Bypass-Operationen, Herzklappenersatz-Operationen oder operativer Korrektur angeborener und erworbener Herzfehler
  • Ballon-Dilatation/Stentimplantation oder nach Operation an großen Gefäßen
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Schweregrade NYHA I – III
  • nach entzündlichen Herzmuskel- und Herzbeutelerkrankungen
  • nach Implantation eines Schrittmachers und Implantation eines automatischen Defibrillators oder eines CRT-D-Systems
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien), wie z. B. dilatative Kardiomyopathie, hypertrophe Kardiomyopathie (auch nach operativen oder interventionellen Eingriffen) oder restriktiven und konstriktiven Kardiomyopathien
  • nach Herztransplantation
  • Arterielle Hypertonie (schlecht einstellbar)
  • nach abgelaufener Lungenembolie
  • Pulmonale Hypertonie
  • Primäre und sekundäre Prävention bei bedrohlicher Risikofaktoren-Konstellation (Metabolisches Syndrom)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Stadium I – III
  • Funktionelle Herz- und Kreislauf-Beschwerden
  • Altersbedingte Leistungseinschränkung
  • Leistungseinschränkung nach prolongierter intensivmedizinischer Betreuung
  • Psychische Probleme in der Folge der Herzerkrankung (Psychokardiologie)

 

 

Diagnostik

  • Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG (Fahrrad, Laufband) und 6 min.-Gehtest mit Messung der Sauerstoffsättigung
  • Spiro-Ergometrie
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Ein- und zweidimensionale Echokardiographie (transthorakal)
  • Transösophageale Echokardiographie (TEE)
  • Doppler- und Farbdoppler-Echokardiographie                                                            
  • Stress-Echokardiographie (dynamische)
  • Lungenfunktionsanalyse und Blutgasanalyse
  • Sonographie des Abdomens und der Schilddrüse
  • Doppler- und Duplexuntersuchung der Gefäße
  • Röntgen der Thoraxorgane und des Abdomens
  • Indikationsbezogenes Labor
  • Event-Recorder-Diagnostik selten auftretender Herzrhythmusstörungen
  • Schlafapnoe-Screening: Polygraphie
  • Überprüfung und Programmierung und Anpassung von Schrittmacher-, ICD- und CRT-Systemen an die jeweilige Leistungsfähigkeit

 

Therapieschwerpunkte und -ziele

Die wichtigsten Behandlungsziele der kardiologischen Rehabilitation sind die Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Belastbarkeit für die Bedürfnisse im Alltag und im Beruf sowie der Erhalt der Selbständigkeit im privaten Umfeld.

Ein wichtiges Ziel der Rehabilitation ist auch die Erkennung und Behandlung der persönlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch das Erlernen eines gesunden Lebensstils und eine optimierte medikamentöse Behandlung der beeinflussbaren Risikofaktoren lässt sich das Risiko für ein Fortschreiten der Ablagerungen in den Gefäßen (Arteriosklerose) mit den Folgeerkrankungen Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich reduzieren.

Für jeden Patienten wird ein individuelles Therapieprogramm, angepasst an seine Erkrankung, seine körperliche Leistungsfähigkeit und seine persönlichen Behandlungsziele erstellt.

Sie bekommen auch Informationen zum Umgang mit erkankungsbedingten Problemen im Alltag und Beruf z. B. nach einer Herzoperation oder nach der Implantation eines Schrittmachers oder Defibrillators. Bei Ängsten in Zusammenhang mit Ihrer Herzerkrankung oder anderen persönlichen Belastungssituationen erhalten Sie Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung durch unsere Psychologen und Ihre behandelnden Ärzte.

Die häufigsten Behandlungsziele:

  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben
  • Erhalt der Selbständigkeit im privaten Umfeld
  • Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren durch Lebensstiländerung und Optimierung der medikamentösen Therapie
  • Beratung bei der Erstellung eines individuellen Trainingsplans
  • Hilfestellung bei der Verarbeitung seelischer Probleme nach Herzerkrankung
  • Erlernen von Entspannungstechniken und Methoden zur Stressbewältigung
  • Beratung zu Fragen der beruflichen Wiedereingliederung, der sozialen Absicherung und zu Leistungen zur Teilhabe im Erwerbsleben.

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